Winzer des Monats Mai – La Cappuccina

LaCappucina2 Winzer des Monats Mai   La CappuccinaSeit 1890 stellt die Familie Tessari auf Ihrem Anwesen La Cappuccina, das in Costalunga di Monteforte d´Alpone, in der Soave DOC-Region östlich von Verona liegt, Wein her. Das Anwesen hat seinen Namen von einer kleinen Kapelle aus dem 15. Jahrhundert, in der Kapuzinermönche beteten. Es ist der herausragende Teil des Anwesens, dessen Silhouette auch das Logo des Weinguts ziert.

La Cappuccina produziert feine und elegante Weine. Die 28 Hektar Reben werden seit Generationen mit unveränderter Leidenschaft bewirtschaftet.
Pietro, Sisto, Elena und Vater Lorenzo sind es heute, die diese Tradition fortführen und kontinuierlich verbessern. Nach einem verheerenden Frost im Jahr 1985, bei dem sie die Hälfte ihrer Reben verloren, entschlossen sie sich, auf biologischen Anbau umzustellen.

Dies war die Basis für den qualitativen Aufschwung der letzten zehn Jahre. Ihre Soave-Spitzenselektionen keltern sie aus ausgewählten Einzellagen. Es sind hocharomatische, elegante Weine, die nichts mehr mit den belanglosen Tropfen jener Großkellereien gemeinsam haben, die dem Soave zeitweise einen schlechten Ruf bescherten. Während sie ihre Garganega-Reben (für den Soave) in einem individuell optimierten Pergola-System (höhere Pflanzdichte) pflegen, wachsen andere Sorten wie Chardonnay, Cabernet Franc oder Cabernet Sauvignon in modernen Drahtzug-Anlagen.

La Cappuccina produziert Weine, die auf vorbildliche Weise Tradition und Moderne in sich vereinen. Details finden Sie unter LA CAPPUCCINA.

Dorthin, wo der Sangiovese reift…

Montepulciano 1In einigen Regionen Deutschlands, wie der Pfalz, Baden oder Rheinhessen, gehört die Weinproduktion zum Alltag und entsprechend ist die Landschaft von rebenüberzogenen Bergen geprägt. Für den Großteil der Deutschen bleibt dies jedoch eine Besonderheit. Nicht ohne Grund sind Flusskreuzfahrten auf Mosel und Mittelrhein sowie die Route entlang der Weinstraße so populär. Auch im Ausland findet man in vielen Ländern eine stark ausgeprägte Nische für Weintourismus, allen voran in Italien, wo in mancher Weinregion sich ein Agriturismo an den des nächsten reiht.

Das Agriturismo ist ein Konzept, das sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit erfreut. Hierbei bleibt der Urlauber als Gast auf einem aktiven Bauernhof, entweder nur um das Ambiente eines solchen zu genießen, oder sogar um selbst mit Hand anzulegen. Während in Deutschland ein Bauernhofurlaub tendenziell mit Viehzucht und somit Familienurlaub verbunden ist, handelt es sich bei den italienischen Höfen zum Großteil um Wein- und Olivenbauern. So stahlt ein Landurlaub in Italien eine ganz andere Romantik aus und eignet sich ebenso für Paare, wie Familien.

Als die berühmtesten Weinbaugebiete Italiens gelten die Toskana und Piemont. Ersteres ist ebenfalls eine der meistbesuchten Urlaubsregionen des Landes. Entsprechend liegt es nahe, dass man hier vielen Agriturismi, wie dem Ferienhaus Verde nahe Montepulciano, begegnet. Ringsum wird neben vielen anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen die gleichnamige Rebsorte Montepulciano angebaut (Mehr Information zum Hof auf dieser Seite).

Wer sich dazu entschließt, im Herbst als Gast auf einem toskanischen Weingut zu bleiben, kommt nicht nur klimatisch zur besten Jahreszeit, sondern trifft auch rechtzeitig zur Reife der Traube ein. So wird man Zeuge oder gar Akteur beim großen Spektakel der Weinlese. Von September bis November stehen die Weinregionen Kopf und man lernt Italien von einer ganz anderen, emsigen Seite kennen, fernab von „Dolce Vita“. Zugegeben: Bezahlt wird man für seine Arbeit dort nicht, doch als freiwilliger Helfer kann man sie natürlich an den Nagel hängen, wann es einem beliebt.

Außerdem zahlt sich die Arbeit in anderer Form aus. Ein wahres Erlebnis sind nämlich die vielen Weinfeste, die zu dieser Zeit stattfinden und die Dörfer und Städte mit Leben füllen. Nicht nur die Atmosphäre begeistert die angereisten Besucher, sondern auch die vielen Köstlichkeiten die auf den Feierlichkeiten gereicht werden. Auch nach Rückkehr in die Heimat muss man nicht notwendigerweise auf die delikaten Speisen und Getränke verzichten. In vielen Fällen haben die Weingüter, auf denen man gastiert, auch einen Hofladen, in welchem man neben deren Wein und Olivenöl auch andere örtliche Produkte, wie Käse, Honig, Essig oder Wurstspezialitäten probieren und kaufen kann.

Braida

7. Februar 2012 Vineola.de Keine Kommentare

Braida21 BraidaDas Familienunternehmen Braida liegt bei Asti im Piemont. Die Geschichte des Weinguts beginnt mit dem Spitznamen “Braida”. Diesen erwarb sich der Urgroßvater Giuseppe Bologna auf den Gemeinde- und Kirchplätzen, wo er sonntags “pallone elastico” spielte – eine piemontesische Abwandlung des Faustballsport. Giacomo Bologna erbte vom Vater nicht nur Weinberg und Spitznamen, sondern auch die bedingungslose Liebe zu seiner Heimat und zum Wein.

Er beschritt neue Wege im Umgang mit der Barbera-Traube und wagte erstmals den Ausbau in französischen Barrique-Fässern. Diese Methode war bis dahin in Italien weitgehend unbekannt, hat aber mittlerweile starke Verbreitung gefunden. Der “Bricco dell’Uccellone”, der zugleich Symbol des Weinguts ist, hat sich heute unter den italienischen Kultweinen weltweit etabliert. Seit 1961 sind die Liebe und die Leidenschaft zum Weinanbau und zur Weinherstellung fester Bestandteil der Lebensphilosophie von Giacomo und Anna.

Mit den Önologen Raffaella und Giuseppe Bologna hat nun die dritte Braida-Generation das Ruder übernommen. Sie beide setzen das von ihren Vorfahren begonnene Werk fort, die Barbera-Traube in den Stand einer Edelrebe zu erheben. Das Geschwisterpaar Raffaella und Giuseppe Bologna verknüpft moderne Erkenntnisse mit Tradition. So bauen sie weiterhin heimische Rebsorten wie Barbera in seiner typischen Perlweinversion “La Monella” aus und pflegen den Barbera-Klassiker “Montebruna”. Gleichzeitig widmen sie sich weiteren piemontesischen Rebsorten, die im “Moscato”, “Brachetto” und “Grignolino” ihren Ausdruck finden. Ihr Mut hat sie auch an neue Rebsorten herangeführt, die den Geschmacksnerv treffen und Trends auf dem internationalen Markt setzen. Merlot, Pinot Nero und Cabernet Sauvignon wachsen heute ebenfalls in den Weinbergen von Braida.

In der modernen Cuvée “Il Bacialè” finden diese Rebsorten mit dem Barbera harmonisch zusammen. Braida ist ein Familienunternehmen, das hervorragende Mitarbeiter beschäftigt und Beziehungen zu erstklassigen Geschäftspartnern unterhält. Norbert Reinisch, österreichischer Arzt und Ehemann von Raffaella, hegte schon immer eine große Passion für Wein. So lernte er Braida während eines Besuchs der Kellereien in Rocchetta Tanaro kennen. Heute ist er der Exportleiter des Betriebes. Als Weinakademiker und Student am Institut des “Master of Wine” in London, widmet er sich der Welt des Weines mit großem Wissensdurst und außerordentlicher Hingabe. Raffaella steht den männlichen Vertretern der Familie aktiv zur Seite und betreut den Kellereivertrieb nach dem beispielhaften Vorbild ihrer Mutter Anna.
Giuseppe Bologna kümmert sich um den Weinbau und die Erzeugung. Seit 1990 engagiert er sich für die Konsolidierung und stete Optimierung der Produktion, indem er die Qualitätsaspekte vor allem der Rebflächen weiterhin steigert. Besonderes Augenmerk legt er hierbei auf die Cru-Lagen des Barbera d’Asti. Die Auswahl der Spitzenlagen, der Einfluss von Klima und Bodenbeschaffenheit – also das Terroir – sowie die einfühlsame Hand des Önologen bestimmen den unverwechselbaren Charakter der Qualitätsweine von Braida.

Für den Ausbau und die Abfüllung kommen moderne und ausgefeilte Technologien zur Anwendung. Nachhaltigkeit, Tradition und Passion sind die Leitbegriffe im gesamten Erzeugungsprozess. Daraus entstehen Weine, die große Emotionen verleihen.

Probieren Sie diese ausgezeichneten Weine aus dem Piemont. Details finden Sie unter BRAIDA.

Natale in Arena – Weihnachtsausstellung in historischer Kulisse

7. Dezember 2011 Vineola.de Keine Kommentare

NataleinArena 1 21 Natale in Arena   Weihnachtsausstellung in historischer KulisseVerona ist immer eine Reise wert und auch ganz besonders zur Vorweihnachtszeit.

Vom 3. Dezember 2011 bis zum 22. Januar 2012 findet zum 28. Mal in der Arena von Verona  die Veranstaltung „Natale in Arena“ statt, die unter der Schirmherrschaft der Stadt Bethlehem und der UNESCO steht.

In den historischen Gewölben der Arena werden zum Thema der Geburt Christi über 400 der schönsten Kunstwerke und Krippen ausgestellt, die aus den verschiedenen Regionen Italiens und aus allen Teilen der Welt stammen.
Zusätzlich kann man Dioramen – Schaukästen mit Krippendarstellungen – betrachten, die in Miniatur verschiedene Szenen der Geburt Christi nachstellen. Die ganze Arena mit ihren Gewölben wird dabei mit ganz besonderen Lichteffekten in Szene gesetzt.

Und die Piazza Bra, der Platz vor der Arena di Verona, ist in dieser Zeit mit einem riesigen, hellen Kometen geschmückt, der sich quer über den Platz spannt und weithin sichtbar erstrahlt.

Besuchen Sie doch einmal diese unvergessliche Ausstellung, die für alle Altersstufen geeignet ist und in großartiger Kulisse den Ursprung des Weihnachtsfestes veranschaulicht.

Firriato

30. November 2011 Vineola.de Keine Kommentare

Firriato neu 1b Firriato In Sizilien stehen die Naturelemente Wind und Sonne in perfektem Einklang mit dem ausgeglichenen Meeresklima und garantieren damit beste Voraussetzungen für eine optimale Traubenqualität.

1985 gründeten deshalb Salvatore und Vinzia Di Gaetano in Paceco, im Herzen der am dichtesten bestockten Reblandschaft Italiens, die Casa Vinicola Firriato. Beide waren von Anfang an davon überzeugt, dass es hier bei optimaler Nutzung von Boden, Lage und Klima gelingt, große und elegante Weine zu kreieren.

1994 kamen Salvatore und Vizia di Gaetano mit Weinproduzenten aus Australien in Kontakt und entdeckten die Vorteile der dort eingesetzten Technologien. Im gegenseitigen Dialog und zusammen mit dem Önologen Giuseppe Pellegrino wurden Erfahrungen ausgetauscht und wertvolle neue Erkenntnisse gewonnen. Dies führte zu einem Wendepunkt in der Technik der Weinbereitung und zu einer außerordentlichen Verbesserung der sizilianischen Weine.

Unter der Leitung des Önologen Giuseppe Pellegrino die Qualität kontinuierlich gesteigert, so dass Firriato heute zu einem der renommiertesten Weingüter Siziliens zählt und in über 30 Länder exportiert. Gambero Rosso lobt 2011: „…und so entstehen Tropfen, die Sizilien formvollendet repräsentieren – in jedem Preissegment“.
Derzeit besitzt Firriato 300 Hektar Land, davon 200 Hektar bester Rebanlagen.

Probieren Sie die hervorragenden Weine von Firriato. Details dazu finden Sie unter Firriato.

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