Die italienischen Weinanbaugebiete setzen sich aus zahlreichen Regionen mit bekannten und wohlklingenden Namen zusammen. Südöstlich an die Toskana grenzt Umbrien, eine landschaftlich sehr schöne Region mit hügeligen und gebirgigen Flächen. Leider steht Umbrien, wie so viele Regionen Italiens im Schatten der Toskana. Darüber kann auch das hohe Weinanbaupotential nicht hinweg täuschen. Die Landschaft wird auch als das grüne Herz Italiens bezeichnet. Wegen seines Wasserreichtums ist es hier das ganze Jahr hindurch grün und die teilweise hohen Temperaturen können sehr gut von den Menschen umgesetzt werden. Umbrien produziert seine Rotweine überwiegend für die eigene Region. Einem größeren Publikum ist nur der weiße Orvieto bekannt. Mit einem DOC-Status werden weniger als 20 Prozent der produzierten Weine verkauft, der weiße Orvieto stellt alleine zwei Drittel dieser Menge. Auf die hergestellte Menge an Weißweinen gehen 45 Prozent, der Anteil an Rotwein beträgt 55 Prozent, wobei der Trend ganz klar in Richtung Rotwein geht.