Dessertweine

Süßweine, auch Dessertweine genannt, bezeichnen einen vollmundigen süßen Wein, der nach der EU-Verordnung einen Mindestzuckergehalt von 40 Gramm pro Liter aufweisen muss. Diese charakteristische Restsüße entsteht, da die Weinhefen während des Gärungsprozesses aufgrund des hohen Alkoholgehaltes absterben, bevor diese den vorhandenen Zucker in Alkohol umwandeln können. Unterstrichen wird der süße Geschmack des Weines durch den hohen Alkoholgehalt von 12,5 bis zu 22 % Vol.. Italienische Süßweine werden meist zum krönenden Abschluss einer Mahlzeit gereicht, eignen sich aber auch hervorragend als Aperitif. Zu den bekanntesten Süßweinen Italiens zählen der Marsala, aus der gleichnamigen sizilianischen Hafenstadt und der Moscato, der aus der Muskateller-Traube gewonnen wird und auch die Grundlage für den bekannten Schaumwein Asti Spumante bildet. Die Süße des Weines verlangt ein geschmackliches Pendant - so sind Süßweine der perfekte Abschluss eines würzigen, herzhaften Menüs und idealer Begleiter zu Käseplatten. Süßwein aus Italien sollte niemals zu kalt serviert werden, die optimale Trinktemperatur liegt zwischen 12 und 16 Grad. Sollte er einmal zum geplanten Menü zu süß wirken, so kann ein Herunterkühlen des Weines die Süße mildern.
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